Es gab grade noch ein spannendes Tagesseminar im Kunstraum-München von Daniela Stöppel, die ihr beim Vortrag zu Otto Neurath kennen lernen konntet, mit Studierenden des Instituts für Kunstgeschichte der LMU.

Neven-Denhauser-LebendigeDie Art der kunst-gestaltenden „Wiener Schule“ 1920 um Otto Neurath war sehr radikal-kritisch aufklärend denkend,

und in Köln die Holzschnitt-Reihe „Die Lebendigen“ – mit einem Link zu Ret Marut

Eine spannende Skizze zum Umfeld der Thule-Gesellschaft ist morgen noch in der Ausstellung in der Holzstraße 10 RGB zu sehen …

Weiterarbeit an „Demokratie 1920-2020“

Ausgehend von der Frage auf dem blauen Bändchen „Was ist Demokratie?“ den Ideen der Arbeiter-Bauern-und Soldatenräte nachgehen, den Feldern in der SPD und in den königlich-kaiserlichen Parteien des Militarismus,

aber auch den Feldern der burschenschaftlichen, katholischen und alldeutschen Reaktion, der Antisemiten aller Färbungen in Behörden, an Hochschulen und in der Medizin, im Militär, in der Justiz, in den Richterämtern.

Der Beginn der antikommunistischen jugendlichen Schlägerbanden, die auch 1920 den Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld aus Berlin nach einem Vortrag in München niederschlugen, so dass er am nächsten Tag seine Todesanzeige in der Zeitung lesen konnte …

Für die Auseinandersetzung mit den Schilderungen von Oskar Maria Graf und Lion Feuchtwanger auch die Kreise ansprechen, die sich heute für demokratische Mitwirkung in der Stadt einsetzen …

Sofort begannen die Antisemiten, Rassisten und Germanen-Bündler, Alldeutsche Kolonialisten, reaktionäre Burschenschaftler, katholische Monarchisten und kaisertreue Protestanten, … um die Thule-Gesellschaft sich zu organisieren:

Und so begann es vor der Revolution, zu Gedenken:

dokumentiert:

„Die bayrischen Verfassung, die bei der CSU im Zentrum ihrer Jubiläumsaktivitäten stehe, enthalte zwar einginge verfassungsrechtliche Errungenschaften der Revolution – wie das Frauenwahlrecht – gleichzeitig seien aber eine ganze Reihe von bereits geltenden demokratischen Grundrechten mit dieser Verfassung zurück genommen worden. Damit sei die so genannte Ordnungszelle Bayern legitimiert worden, die Sebastian Zehetmair als ein «politisches System der institutionalisierten Gegenrevolution» bezeichnete. Der Artikel 64 der Bayerischen Verfassung von 1919 habe die Möglichkeit geschaffen, in Bayern einen permanenten Ausnahmezustand zu etablieren, und sämtliche Grundrechte außer Kraft zu setzen, um die «Ordnung» im Inneren zu sichern. Dieser Artikel sei mehr als fünf Jahre fast durchgängig in Kraft (Aufgehoben im Dezember 1925) gewesen, was zur Folge hatte, dass es in Bayern keine Presse-, Versammlungsfreiheit und Postgeheimnis, zeitweise sogar kein Streikrecht gab und Gegner des politischen Regimes ausgewiesen oder in Schutzhaft genommen wurden.“

rosalux.de/dokumentation/id/39042/100-jahre-revolution-100-jahre-demokratie-in-bayern/

Ein Link ist dort zu korrigieren, denn die Seiten der Staatsregierung sind neu geordnet: verfassungen.de/by/index.htm

Rundgang durch Kolbermoor mit Andreas Salomon

Andreas Salomon: Aufden Spuren von Georg Schuhmann und Alois Lahn. Ein Beitrag zur Kolbermoorer Räterepublik (2000).
Mit diesem Buch liegt erstmalig ein Werk vor, das auf der Grundlage sorgfältigen Quellenstudiums der Frage nachgeht, wie die Volksräte konkrete sozialpolitische und kommunalpolitische Tagesaufgaben als sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft verstanden.
https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/weber121122.pdf

Termin entscheiden:

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