Der Text der Israel-Wochen-Broschüre (auch im Internet) erklärt das besetzte palästinensische Westjordanland zu einem Teil von Israel .(„ …die Talsenke im Osten, wo der Jordanfluss die beiden Binnenseen verbindet, den See Genezareth und das Tote Meer; die Bergkette in Zentralisrael, zu der die Hügel in Galiläa und Samaria sowie die Jüdischen Berge einschließlich der Hauptstadt Jerusalem gehören.“)

Das widerspricht internationalem Recht.(2)

Schließen Sie sich bitte diesen Forderungen an! Verweigern Sie sich als Verbraucher und Verbraucherin einer indirekten Unterstützung von Besatzung und Siedlungspolitik!

Unterstützen Sie einen gerechten Frieden zwischen dem palästinensischen und dem israelischen Volk!
Das internationale Völkerrecht gilt auch auf dem Münchner Marienplatz.
V.i.S.d.P: Judith.Bernstein@web.de und Riyad.Helow@web.de

1.Die Kräuterteefirma „Adanim Tea“ produziert in der Siedlung Ofra im Westjordanland bei Ramallah. Ofra steht zu 93,2% auf palästinensischer Privatbesitz.

· Die Kräuterfirma „Amnon &Tamar“ (Markenname: „Pyramid“) hat ihren Sitz in Alfe Menashe. Alfe Menashe liegt nicht in Israel. Es ist eine Siedlung in der Nähe der palästinensischen Stadt Kalkilya im Westjordanland – an der Apartheidsmauer. Um diese Stadt herum hat die Mauer die schlimmsten Verwüstungen angerichtet. Sie ist ein von Mauern und Stacheldraht umgebenes Gefängnis mit nur einem Tor.

· „Agrexco“ ist Israels größter Exporteur von frischen Agrarprodukten. Sie vermarktet 60-0 % der landwirtschaftlichen Produkte aus den Siedlungen. „Agrexco“ bietet seine Produkte meistens unter dem Markennamen „Carmel“ an.

· Weinkellereien: „Golan Heights Winery“: Die Kellerei und die Anbaugebiete befinden sich in der Siedlung Katzrin auf den besetzten Golanhöhe. Die „Tishbi Winery“ hat Anbaugebiete im Siedlungsblock Gush Etzion südlich von Jerusalem.

2.a. Die Sicherheitsratresolutionen Nr. 452 und 465 verurteilten die israelische Siedlungspolitik als „flagrante Verletzung“ der Vierten Genfer Konvention.

2.b. Die Europäische Union und Israel haben ein Handelsabkommen geschlossen, das israelische Waren auf dem europäischen Markt begünstigt. Wenn israelische Waren und Siedlerprodukte aus dem besetzten Palästina miteinander vermischt werden, widerspricht das dem Sinn dieses Abkommens. Kaufhof schädigt damit auch die Interessen beteiligter israelischer Unternehmen, die nichts (oder fast nichts) mit den Siedlungen zu tun haben.

Siedlungspolitik und Besatzung bedeuten für die Palästinenser: Wasserknappheit, Landraub, Zerstörung eines erträglichen Alltagslebens, Einzwängung in Kantone, bis zu etwa 600 Kontrollposten (Checkpoints), die Mauer/Sperranlage, ein faktisches Apartheidsystem in allen Lebensbereichen, gezielte Tötungen durch Verbände der israelischen Armee (mit vielen umgebrachten palästinensischen Zivilisten. Schaden erleidet letztlich die gesamte israelische Wirtschaft, betroffen sind vor allem ärmere Teile der israelischen Bevölkerung für sie fehlt das Geld im israelischen Haushalt, das in die Siedlungen gepumpt wird.

Quellen:

www.gush-shalom.org: Lists of Products from Settlements in theOccupied Territories;

Dutch Economic Links in Support of the Israeli Occupation of Palestinian and/or Syrian Territories, A Research Report Commissioned by United Civilians For Peace, September 2006 in: http://unitedcivilians.nl/documents/docs/Report_Dutch_economic_links_with_the_Israeli_occupation.pdf Adanim Tea/Siedlung Ofra: Peace Now: www.peacenow.org/updates.asp?rid=0&cid=3189

Siedlung Alfe Menashe: www.stopthewall.org/german/cgi-bin/german/community/article_9.shtml

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