1978 konnten die Zeitzeugen noch gut erzählen, was sie erlebt hatten, dann wirkte die Nazi-Propaganda bis heute mit ihren anti-bolschewistischen Propaganda-Verdrehungen aus zwei Kriegen gegen Rußland: Postfaschismus. Die Lügenpresse war bayrisch-katholisch, die Mörder auch ….

Im Jahr 1918 setzte sich in Bayern eine unblutige Revolution durch.

Nach dem Sturz der Kaiserherrschaft entstand ein regelrechtes Labor der Demokratie – sowohl mit basisdemokratischen als auch sozialistischen Experimenten.

60 Jahre später haben wir Augenzeugen der Münchener Räterepublik nach ihren Erlebnissen befragt.

Diese erst kürzlich restaurierten Videoaufnahmen mit einem damaligen Schreiner, einem Kaufmann, einem Berufssoldaten, einem Studenten, einem Schauspieler und dem mit G. Landauer, K. Eisner und E. Mühsam befreundeten politischen Schriftsteller Augustin Souchy bilden die Grundlage unseres Films über die Geburt der Demokratie in Bayern.

Premiere

Die Premiere findet statt am 13. Februar 2019, 18:00 Uhr im RIO Filmpalast, München.
Filmvorführung mit Einführung sowie Podiumsgespräch mit Gästen (Eintritt: 5 €)
Reservierung wird empfohlen unter 089 48 69 79

https://rote-räte.de/ oder https://xn--rote-rte-5za.de/ mit Trailer

einige der Augenzeugen

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Johann Haberl

* 1902

Modellschreiner bei Fa. Krauss, Mitglied der „Freien Sozialistischen Jugend“, aktiver Kämpfer der Arbeiterwehr, hier an der Giesinger Gewehrfabrik Sedlbauer

Augustin Souchy

* 1892

Politikwissenschaftler, Schriftsteller, während der Rätezeit in Haft, Vertrauter von Gustav Landauer und Erich Mühsam

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