Seinen 159. Geburtstag am 14.Mai 1867 zu feiern, waren wir schon mal fröhlicher…
aber das Gedenken zu seiner Ermordung am 21.2.1919 in #München ist immer stabil, mit Das andere Bayern und Kurt Eisner Verein.

kurt-eisnerDabei gab es eine neue Initiative zu den Gedenk-Möglichkeiten am Ostfriedhof und den anderen Orten der Demokratie, an denen in München die Bürger ihre Selbstorganisation übtren und merkten, dass vor allem im Krieg auf die Verwaltung von oben kein Verlass mehr ist: Adel, die Banken, die Besitzenden und die Kirchen, das Militär und die Monarchie denken von oben zuerst an sich und ihre eigene Sicherung, die Oligarchen machen es heute nicht anders, aber mit guter Lobby bis in die meisten Parteien.

Erstes-Grab-Kurt-Eisner-Symposium

– Frauenwahlrecht, „Massenbildung“, Friedensarbeit – #bayerischermahatmaghandi #bavarianmahatmaghandi
siehe .pdf für Programm (bitte Link klicken) – alles WORK IN PROGRESS; Auf dem „Podium“: Carmen Dullinger-Oßwald, Robin Cassell, Beate Bidjanbeg, Fritz Letsch, Albert Earle Gurganus, Ingrid Scherf, Michael Stephan, Stephen Milder, Max Zeidler und weitere …

„Weil es Zeit ist für neue positive, friedliche, faktenbasierte Erzählungen für unsere Demokratie- und Erinnerungs-Kultur. Die aktiven Menschen der Demokratiewerdung Bayerns und Deutschland rund um den Pazifisten und Demokraten Kurt Eisner haben hier in München 1918/19 viele Beispiele vorgelebt. Für die Zukunft unserer Demokratie müssen wir sie aufbereiten zur Erinnerung durch „die Massen“. Diese müssen auch wirklich erlebbar sein an gekennzeichneten Original-Orten, wie z.B. dem ersten Grab von Kurt Eisner.“

Die Gesprächsrunden im „Goldenen Anker“ in der Schillerstraße München,

damals „30“, – heute ist es das Haus mit dem Derya Restaurant – Authentische Arabische Grillküche – waren die Grundlage für die Republik-Werdung von Bayern: Die SPD hatte ab 1918 ihre pazifistische Seite unterschlagen (wie die Grünen neulich zu Palästina und im Ukraine-Krieg) und hatte im Reichstag, als damals größte Partei mit über 50% die eigene Fraktion zum „Burgfrieden“ mit dem Kaiser und dem König und der „Obersten Heeresleitung“ zum völkerrechtswidrigen Überfall auf Frankreich durch das neutrale Belgien, das man sich dann aufteilen wollte, einen Hafen für Bayern sich erträumte.

Hunger und Elend bis in die Rüstungsindustrie

und in der neu gegründeten USP – auf Reichsebene USPD – diskutierten und informierten sich die pazifistisch gebliebenen GenossInnen jeden Montag, wie auch Erich Mühsam und Oskar Maria Graf berichten, Kurt Eisner konnte als Redakteur aus den Presseberichten und der Partei-Entwicklung in Berlin berichten, mit Sonja Lerch, sie war Pazifistin und gehörte 1914 zu den ersten erklärten Kriegsgegnerinnen mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs, organsisierten die Genossinnen die Streik-Vorbereitungen:

Als Mitbegründerin der Münchener USPD organisierte sie gemeinsam mit Kurt Eisner, Hans Unterleitner, Richard Kämpfer u. a. im Januar 1918 im Rahmen der Januarstreik-Aktionen einen Streik von ca. 3000 Münchner Munitionsfabrikarbeitern zur Durchsetzung des allgemeinen Friedens und wurde mit etlichen anderen am 1. Februar 1918 wegen Landesverrats verhaftet.[6]“

In ihrer Jugendzeit war Polen noch von Russland besetzt und es kam zu regelmäßigen Pogromen, denen die jüdische Bevölkerung von den Kosaken ausgeplündert wurden. Dagegen organisierte sich der BUND, eine jüdische Arbeiter-Widerstands-Bewegung internationalen Kontakten. https://de.wikipedia.org/wiki/Sonja_Lerch

Kurt Eisner war nach den Aufrufen zum Streik nicht zum ersten Mal im Knast

In seiner Zeit in Berlin beim Vorwärts und bei der Zeitung in Nürnberg war es noch Majestätsbeleidigung, die Herrschaft des Kaisers in Frage zu stellen … langjährige seine journalistische Arbeit zeigte die Ausstellung im Stadtmuseum erstmals ausführlicher: EINLADUNG 150. Geburtstag Kurt Eisner Stadtmuseum München